Berufsunfähigkeits-versicherung

Berufsunfähig – habe ich einen Anspruch?  Und was muss ich beachten und tun?
Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zum Hintergrund der Berufsunfähigkeit, was Sie bei neuen Verträgen unbedingt beachten sollten und unsere kostenlose Erstberatung zusammengetragen.

Berufsunfähigkeits-versicherung

Berufsunfähig – habe ich einen Anspruch?  Und was muss ich beachten und tun?
Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zum Hintergrund der Berufsunfähigkeit, was Sie bei neuen Verträgen unbedingt beachten sollten und unsere kostenlose Erstberatung zusammengetragen.

Sie haben einen Anspruch gegen die Versicherung, wenn sie tatsächlich berufsunfähig sind.

Wann bin ich berufsunfähig?

Bei der Frage, ob eine Berufsunfähigkeit im Sinne einer privaten Berufsunfähigkeits-Versicherung vorliegt, kommt es immer auf die Definition im Versicherungsvertrag an. Hier gibt es erhebliche Unterschiede. Im Einzelfall ist das eine komplizierte rechtliche Frage, bei der Sie (unbedingt bevor sie den Antrag auf Leistungen ausfüllen) sich rechtlichen Rat einholen sollten.

Selbst wenn Sie nach Prüfung im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung erwerbsunfähig sind bedeutet dies noch lange nicht, dass Sie auch automatisch berufsunfähig im Sinne der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sind.

Positiv formuliert heißt das aber auch, dass eine Ablehnung einer gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung auch keine Auswirkung auf die private Berufsunfähigkeitsversicherung hat. Sie können eine Berufsunfähigkeit im Sinne der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann trotzdem eintreten.

Was soll ich tun? Berufsunfähig – so schnell wie möglich der Versicherung melden!

Melden Sie den Eintritt der Berufsunfähigkeit später als drei Monate nach ihrem Eintritt, so erhalten Sie einen Anspruch erst zum Zeitpunkt der Mitteilung. Das bedeutet bei einer verspäteten Meldung verschenken Sie tatsächlich Geld! Die Meldung des Berufsunfähigkeitsfalles sollten Sie in jedem Fall schriftlich vornehmen. Sofern Sie die Beauftragung eines Anwaltes planen, müssen Sie hier auch keine Details nennen.

Sie sollten dann aber auch keine Details nennen!

Dies kann dann später der beauftragte Anwalt nachholen.

Es ist aber empfehlenswert auch schon bei der Beantragung der Berufsunfähigkeits-Leistungen einen Anwalt zu beauftragen, da auch schon im Vorfeld viele Fehler gemacht werden können.

Wie lang darf sich die Versicherung bei der Prüfung Zeit lassen?

Generelle zeitliche Vorgaben gibt es hier nicht. Die Versicherung muss nach Beendigung der notwendigen Feststellungen. Was hier am meisten Zeit in Anspruch sind, sind die medizinischen Prüfungen. Ist die medizinische Prüfung jedoch abgeschlossen und die Berufsunfähigkeit festgestellt, so muss die Versicherung entscheiden!

Text für die Unterseite

a. ausführlich zum Hintergrund der Berufsunfähigkeit

Text kommt noch …………………………………..

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Eine Kontaktaufnahme empfiehlt sich insbesondere dann, wenn Sie

  • einen Antrag auf Berufsunfähigkeits-Leistung gestellt haben und dieser abgelehnt wurde;
  • Sie krank sind und einen Berufsunfähigkeitsantrag auf Berufsunfähigkeitsrente stellen wollen;
  • die Versicherung Ihnen zunächst Leistungen zugesagt hat, diese dann später jedoch wieder einstellt oder ablehnt.









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Was Sie bei einem neuer Vertrag unbedingt beachten sollten

Worauf müssen Sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten?
Häufig gibt es beim Eintritt einer Erkrankung Probleme mit der Berufsunfähigkeitsversicherung. Schätzungsweise 25 % aller Anträge auf Berufsunfähigkeit werden abgelehnt. In vielen Fällen hätte eine Ablehnung verhindert werden können, wenn beim Abschluss des Vertrages besser beraten worden wäre.

Seien Sie bei der Beratung ruhig kritisch und stellen Fragen. Es ist die Aufgabe des Versicherungsvertreters oder Versicherungsvermittlers, Sie dabei gut zu beraten, die Versicherung auf Ihre persönlichen Verhältnisse „zuzuschneidern“.

Wichtiger Tipp

Schließen Sie unbedingt gleichzeitig oder besser noch vor der BU-Versicherung eine Rechtsschutzversicherung ab. Diese übernimmt die Kosten, falls es tatsächlich Schwierigkeiten geben sollte.

Auf die folgenden Punkte sollten Sie besonders achten!

Abstrakte Verweisungsklausel

Sie sollten einen Berufsunfähigkeits-Versicherungsvertrag ohne eine abstrakte Verweisungsklausel abschließen.

Warum?

Eine abstrakte Verweisungsklausel ist eine der häufigsten Gründe, weshalb Versicherungen einen Antrag auf Berufsunfähigkeit ablehnen. Bei einer solchen Klausel kann der Versicherer Leistungen ablehnen, solange sie noch einen vergleichbaren Beruf ausüben können. Beispielsweise hat der Versicherer ein Schreiner, der wegen einer Lungenerkrankung nicht mehr in einer staubigen Schreinerei arbeiten kann, darauf verweisen, er könne ja noch als Außendienstmitarbeiter arbeiten.

Was ist eine Verweisungsklausel?
Eine Verweisungsklausel befindet sich meistens in den Allgemeinen Bedingungen. In der Klausel wird festgelegt, dass wenn der Versicherungsnehmer, der eine Berufsunfähigkeit beantragt, noch in einem anderen Beruf arbeiten kann, dass dann kein Anspruch auf Berufsunfähigkeitsleistungen besteht. Beispielsweise kann ein Versicherungsunternehmen dann einen Fliesenlegen, dessen Knie darauf kaputt sind, darauf verweisen, dass er beratend in der Fliesenabteilung eines Baumarktes noch tätig sein kann.

Die rechtlichen Details sind dabei kompliziert.
Die sogenannte Verweisungsklausel ist aber eine der häufigsten Ablehnungsgründe. Wenn Sie einen Vertrag ohne eine solche abstrakte Verweisungsklausel abschließen können, dann sollten Sie das tun, denn für den Fall des tatsächlichen Eintritts einer Berufsunfähigkeit vermeiden Sie große Probleme und langwierige Diskussionen und einen der häufigsten Ablehnungsgründe.

Gesundheitsfragen

Ganz wichtig beim Vertragsabschluss sind die Beantwortung der Gesundheitsfragen.

Bei jeder Berufsunfähigkeitsversicherung stellt der Versicherer Fragen über den Gesundheitszustand, über Arztbesuche in der Vergangenheit und eventuell auch bezüglich körperlicher Beschwerden.

Diese Fragen müssen Sie in jedem Fall vollständig und richtig beantworten. Sie sollten hier in keinem Fall Beschwerden oder Arztbesuche verschweigen. In sehr vielen Leistungsablehnungen beruht dies auf einer Anfechtung des Versicherungsvertrages. Das bedeutet, haben Sie Arztbesuche oder Krankheiten oder Beschwerden verschwiegen, die erheblich sind, ist der Versicherer berechtigt, den Vertragsabschluss insgesamt anzufechten. Ist die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erfolgreich, erhalten Sie selbstverständlich keinerlei Berufsunfähigkeitsleistungen.

Beantworten Sie diese Fragen unbedingt sorgfältig. Wenn Sie sich unsicher sind oder Sie wissen, dass Sie sich an Details nicht mehr erinnern, holen Sie unbedingt vor ausfüllen des Vertrages Auskünfte ein. Beispielsweise Ihr Hausarzt ist verpflichtet, Ihnen diesbezüglich Auskünfte zu erteilen, wann Sie ihn aufgesucht haben und wegen welcher Beschwerden.

Sollten Sie hier auf Schwierigkeiten stoßen, so empfehlen wir Ihnen die Informationsansprüche mit einem Anwalt durchzusetzen. Es ist zu vermuten, dass hierbei ein einfaches Schreiben des Anwalts ausreicht.

Oder geben Sie an, dass sie sich nicht mehr an alle Details erinnern und bevollmächtigen Sie den Versicherer, notwendige Auskünfte bei Ihrer Krankenversicherung einzuholen. Dort sind alle Arztbesuche und Diagnosen aufgezeichnet.

Wir verstehen uns als "Robin Hood - Kanzlei" der Versicherten.
Als Spezialisten für Versicherungsrecht, Erbrecht und Betriebliche Altersvorsorge kämpfen wir für Ihr Recht und holen Ihr Geld zurück!

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