AXA kündigt tausende Unfallversicherungen

18.06.2018 | Versicherungsrecht

Der Versicherer Axa hat sich mit Unfallversicherungen übernommen und kann in tausenden Fällen abgeschlossene Verträge nicht einhalten.

Bisher wurden schon knapp 20.000 Versicherungsverträge von der AXA gekündigt. Man könne das „„Leistungsversprechen in diesem Tarif nicht mehr aufrechterhalten“ begründet die Versicherung.

Zwischen den Jahre 2006 und 2010 sollte die Unfall-Kombirente diejenigen absichern, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen konnten (beispielsweise wegen einer Vorerkrankung). Allerdings wurde durch diese Lösung nicht der gleiche Schutz wie bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung geboten (beispielsweise der explizite Ausschluss von psychische Erkrankungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen). Das Leistungsversprechen klang gut: Wenn ein Unfall zur Invalidität führt, soll je nach Beitragshöhe eine lebenslange Rente in Höhe bis zu 3.000,00 Euro ausgezahlt werden.

Nun wurde damit begonnen, alle aktuellen Verträge der Unfall-Kombirente zu kündigen, da der Versicherung das Geld fehlt. Als Grund hierfür werden die steigenden Gesundheitskosten sowie der niedrige Zinssatz benannt.

Von der AXA wird eine alternative Versicherung angeboten. Diese ist allerdings wesentlich teurer und die Rente wird nur bis zum 67. Lebensjahr gezahlt.

Um sich gegen die Kündigung zu wehren oder um wenigstens einen Teil der bezahlten Prämien zu erhalten, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die Kanzlei Dawood Rechtsanwälte prüft gerne Ihre Möglichkeiten. Es sind auch Schadensersatzansprüche möglich, wenn sich kurz nach der Kündigung ein Unfall ereignet hat oder eine schwere Krankheit eingetreten ist.

Wir werden auch prüfen, ob es unrechtmäßige Beitragserhöhungen gab, die zurückgefordert werden können und ob wir möglicherweise auch im Wege eines Widerrufs Ihnen ein Teil Ihres Geldes zurückholen können.

Wir holen mehr für Sie raus!

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